Herbe Niederlage für die Alberhausen Crusaders

Rams gewinnen mit 62:29

Herbe Niederlage für die Alberhausen Crusaders

Bei hochsommerlichen Temperaturen hagelte es in Nürnberg eine deutliche 62-29 Niederlage für die GFL2-Footballer aus Albershausen. Die Hausherren, die Nürnberg Rams, revanchierten sich für die Niederlage in Albershausen und bleiben somit im Rennen um den Aufstieg in die erste Bundesliga.

Gleich zu Beginn der Partie dominierten die Rams das Spiel nach Belieben. Ganze drei Touchdown und 2 Zusatzpunkte gelangen den Rams, was zur zwischenzeitlichen Führung von 20-00 führte. Erst ein langer Pass von Quarterback Doug Webster auf Reciever Kejuan Riley und der Zusatzpunkt von Patrick Schmidbrachte den Anschluß zum 20-07. Dieser Abstand von 2 Touchdowns hielt bis zur Halbzeit, da beide Teams nochmal zum Pausenstand von 27-14 punkteten. Da die Crusaders im Laufe der Saison sich den Ruf erarbeitet haben, in der zweiten Spielhälfte aufzudrehen und Rückstande wett zu machen, waren noch keine alzu großen Sorgenfalten bei der Crusaders-Trainer-Crew zu sehen.

Das änderte sich allerdings schnell im dritten Quarter. Mit der gewohnten „Die zweite Hälfte gehört uns“ Motivation starteten die Crusaders und bewegten den Ball übers Feld. An der gegnerischen Endzone angelangt, kurz vor dem Anschluß-Touchdown, wurde der Ball gefumbelt und das Ballrecht wechselte. Die Rams ließen sich die Chance nicht nehmen und nutzen ihr Ballrecht zu weiteren Punkten. Zwar gelang es Doug Webster erneut, den alten Rückstand wieder herzustellen, aber Nürnberg nahm weiter Fahrt auf, unterstützt von weiteren Fehlern der Albershausener. Insgesamt 62 Punkten brachten sie aufs Score-Board, während den Crusaders nur noch ein weiterer Touchdown durch Webster und anschließender 2-Point-Conversion durch Timo Berroth gelang.

„Das klare Endergebnis von 62-29 ist vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen“ hadert Crusaders-Abteilungsleiter Bastian Braulik. „Klar hatten wir eine lange Anfahrt und erdrückende Hitze vor Ort, aber wir dürfen die von uns gemachten Fehler nicht auf solche Banalitäten schieben. Wir hatten drei Turnovers vor der gegnerischen Endzone und einmal vor der eigenen. Wenn das nicht passiert läuft das Spiel auch anders, aber so etwas zeichnet eine erfahrene Mannschaft wie Nürnberg dann auch aus, die diese Fehler gnadenlos nutzen. Es ist unser erstes Jahr in der 2. Bundesliga und wir müssen aus diesen Spielen lernen.“

Bericht: Mirko Mosenthin

2017-07-04T19:38:38+00:00 Dienstag, 4.Juli.2017|